Persönliche Entwicklung, Lerntransfer
und Wachstum fördern

Ausgangsfrage

Wieso schaffen es manche Menschen besser als andere, Lern- und Veränderungsimpulse aus Fort- und Weiterbildungen zum Thema "Soft Skills" umzusetzen?

In meiner Forschung an mehr als 2.500 Weiterbildungsteilnehmer bin ich auf bestimmte Selbstveränderungs- und Selbststeuerungskompetenzen gestoßen, die umsetzungsstarke Menschen teilen. Diese persönliche Kompetenz nenne ich Transferstärke.

Transferstärke: Der Begriff Transferstärke steht für ein empirisch-wissenschaftlich entwickeltes Modell, das beschreibt, welche Einstellungen und Fertigkeiten eine erfolgreiche Selbstlern- und Selbstveränderungskompetenz ausmachen. Transferstarke Personen sind stark im Transfer und in der Umsetzung von Lernerkenntnissen und Veränderungsimpulsen.

Die Idee der Transferstärke-Methode

Die Transferstärke-Methode ist von der Idee getragen, dem Einzelnen und den Unternehmen die wirksamen “Stellschrauben“ für persönliche Entwicklung, Wachstum und Veränderung an die Hand zu geben, um bestmögliche und nachhaltige Wirkungen und damit beruflichen Erfolg zu erreichen. Das spart Zeit, weil klar ist, wie es systematisch funktioniert und wo es auch Grenzen gibt.

Transferstärke bedeutet, dass Menschen erfolgreich Lern- und Veränderungsziele erreichen, weil es ihnen effektiv gelingt, Lernerkenntnisse in praktisches Handeln umzusetzen. Hinter der Systematik steht das sog. Transferstärke-Modell®, das auf empirisch-wissenschaftlichem Weg entstanden ist und 18 fundierte Konzepte zu Lernen, Entwicklung und Veränderung komprimiert zusammenfasst.

Eine hohe Transferstärke drückt sich in den folgenden vier Faktoren aus: “Offenheit für Fortbildungsimpulse“, “Selbstverantwortung für den Umsetzungserfolg“, “Rückfallmanagement im Arbeitsalltag“ und “Positives Selbstgespräch bei Rückschlägen". Die persönliche Transferstärke wird durch das Arbeitsumfeld unterstützt oder gehemmt. Unterstützend ist ein Umfeld, wenn sich der Vorgesetzte für die Umsetzung von Fortbildungsinhalten interessiert, man in einem Team arbeitet, das Entwicklungsbemühungen wertschätzt und es genügend Zeitressourcen zum Aufbau neuer Kompetenzen gibt.

Bisher völlig unbeachtet: Nur 20 % der Menschen haben eine hohe Transferstärke.

Beispiel für die Stärkung der Transferstärke-Faktoren

In dem folgenden Video (5:49 min) bekommen Sie die Technik des Aktiven Rückfallmanagements von mir erläutert. Diese ist sehr wirkungsvoll, wenn sich im eigenen Transferstärke-Profil zeigt, dass der Faktor "Rückfallmanagement im Arbeitsalltag" nicht hoch ausgeprägt ist.

Nutzen der Transferstärke-Methode im Unternehmen

Top-Mitarbeiter im Unternehmen zu finden und diesen die Chance zur Entwicklung zu geben, gehört zu den entscheidenden Führungsaufgaben, damit Talente aus den eigenen Reihen groß werden. Dabei steht im Mittelpunkt, ganz individuell auf jeden Einzelnen einzugehen und darin zu unterstützen, seine eigene Entwicklung proaktiv und in eigener Verantwortung voranzutreiben. Hier leistet die Transferstärke-Methode einen besonderen Nutzen.
  • Die Teilnehmer kennen die Stellschrauben, wie sie ihre eigene Entwicklung und Umsetzung von Lernimpulsen optimal vorantreiben. Das bedeutet, dass sie ihre eigenen Entwicklungsprozesse effektiver, zeitsparender und zielgerichteter gestalten können.

  • Die Teilnehmer erfahren ihre persönlichen Stärken und ihr Entwicklungspotential in Hinblick auf ihre Selbstlern- und Veränderungskompetenz. Sie erlernen, wie sie Risikobereiche dauerhaft minimieren können und somit auf einem höheren Selbststeuerungsniveau den eigenen Lernerfolg sicherstellen. Das bedeutet einen wesentlichen Beitrag zur persönlichen Entwicklung und Selbstführung. Es gibt einen Schub, an eigenen Risikobereichen zu arbeiten und sich zu verbessern.

  • Die Teilnehmer schätzen realistisch ein, welchen Aufwand sie zum Erreichen von Entwicklungs- und Veränderungszielen einplanen müssen. Das bedeutet: Sie schützen sich vor falschen Erwartungshaltungen, Irrwegen und Zeitvergeudung.

  • Die Teilnehmer bekommen Klarheit, was sie bereits heute richtig tun und wie sie ihr Repertoire wirksam erweitern: Das bedeutet für sie die Sicherheit, dass sie das komplette Spektrum von effektiven Handlungsstrategien verfügbar haben, um ihre eigene Entwicklung und Veränderung erfolgreich zu gestalten.
  • DIe Teilnehmer sind somit auch fit für künftige Führungsaufgaben. Denn aufgrund der eigenen Erfahrungen wissen sie, wie sie ihre Mitarbeiter in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen optimal unterstützen können. Das bedeutet, dass sie Entwicklungsprozesse im Unternehmen effektiver, zeitsparender und zielgerichteter gestalten können und eine lernförderliche Führungskultur zu gestalten.
  • Nutzerstimmen

    • „Ich habe mich dadurch als Mensch besser selbst kennengelernt.“„Das schriftliche Profil kann ich immer wieder anschauen und nutzen.“
    • „Ich weiß genau, wo ich ansetzen muss, um meinen Umsetzungserfolg zu steigern. Ich kann jetzt bewusst an schwach ausgeprägten Aspekten arbeiten und die Transferstärke-Tipps helfen mir dabei.“
    • „Ich weiß nun, woran es liegt, dass die Dinge bei mir nicht so funktionieren, wie ich es gerne hätte.“
    • „Mir ist jetzt bewusst, dass ich an vielen kleinen Details arbeiten kann, damit der Lerntransfer klappt.“
    • „Auch wenn ich das Ergebnis instinktiv wusste, so hat es mich sehr motiviert, nun endlich aktiv zu werden, weil ich es klar „Schwarz auf Weiß“  hatte.

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