Potentiale entfalten und Wirtschaftlichkeit sicherstellen

Hintergrund zur Transferstärke-Methode®

Wieso schaffen es manche Menschen besser als andere, Lern- und Veränderungsimpulse aus verhaltensorientierten Schulungen umzusetzen?

Das war die Ausgangsfrage im Jahr 2009.

Es folgten eine intensive Literaturrecherche und 20 Interviews mit Experten (Personalentwickler, Führungskräfte, Trainer).

Insgesamt flossen die in der Grafik gezeigten 18 Modelle in das an rund 2.500 Probanden faktorenanalytisch entwickelte Transferstärke-Modell® ein, das die Basis für die Transferstärke-Methode® ist.

Das Transferstärke-Modell® | Prof. Dr. Axel Koch

Was bedeutet der Begriff Transferstärke?

Der Begriff „Transferstärke“ beschreibt die persönliche Kompetenz, Lern- und Veränderungsimpulse aus verhaltensorientierten Schulungen selbstverantwortlich, erfolgreich und nachhaltig in die Praxis umzusetzen.

Diese Kompetenzen betreffen spezielle Einstellungen und Selbststeuerungsfertigkeiten, die Menschen haben, denen die Umsetzung von Lern- und Veränderungszielen besonders erfolgreich und nachhaltig gelingt. Diese Kompetenzen sind durch die Transferstärke-Methode® als Systematik lernbar.

Transferstärke grenzt sich damit klar von der Transfermotivation ab, die bereits seit langem in der Forschung als wesentlicher Einflussfaktor für den Umsetzungserfolg bestätigt ist.

Transferstärke-Modell®

Im Folgenden lesen Sie, was die vier Faktoren der Transferstärke bedeuten.

Faktor 2 - Selbstverantwortung für den Umsetzungserfolg

Selbstverantwortung für den Umsetzungserfolg bedeutet, dass es aktive Bemühungen gibt, gelernte Inhalte in die Tat umzusetzen.

  • Menschen mit einem hohen Wert bei diesem Faktor ergreifen die Initiative und sind aktiv, um aus ihrem bisherigen Trott zu kommen.
  • Dies gelingt ihnen, weil sie gut in der Lage sind, sich selbst zu motivieren und sich selbst neue Methoden und Fertigkeiten zu erarbeiten oder ungünstige Verhaltensweisen zu verändern.
  • Sie machen sich klar, in welchen Schritten sie vorgehen müssen, um ein gewünschtes Verhalten zu erreichen.
  • Sie haben die nötige Umsetzungsenergie und lassen sich auch nicht durch anfänglichen Mehraufwand und Anstrengungen von ihren Vorsätzen abbringen.
  • Bereits in einer Fortbildung sind sie aktiv und nutzen Übungsmöglichkeiten, um an ihren Themen zu arbeiten.
  • Aber auch nach einer Fortbildung sind sie aktiv und suchen sich gezielt Übungsmöglichkeiten und Informationen zur weiteren Vertiefung.
  • Wenn sie nicht richtig vorankommen, holen Sie sich gezielt Hilfe für die Umsetzung der gelernten Inhalte.
  • Dazu gehört auch, Menschen aus ihrem Umfeld einzubeziehen, die sie erinnern, wenn sie geplante Verhaltensänderungen nicht umsetzen – und die sie darin unterstützen, die Rahmenbedingungen förderlich zu gestalten.

Faktor 3 - Rückfallmanagement im Arbeitsalltag

Die Umsetzung von gelernten Inhalten steht meistens im zeitlichen Konflikt mit den Anforderungen des Tagesgeschäfts. Dieses fühlt sich dringend und wichtig an, so dass gute Vorsätze schnell ins Hintertreffen gelangen.

  • Menschen mit einem hohen Wert bei diesem Faktor beherrschen geeignete Strategien, um aus der „eigenen Komfortzone“ gewohnter Handlungsweisen auszubrechen.
  • Sie priorisieren die Umsetzung von Lernerkenntnissen und lassen sich nicht durch vermeintlich dringende Themen und dem spontanen Geschehen ablenken.
  • Sie schätzen realistisch ein, was es an Zeit und Veränderungsaufwand braucht, sind geduldig mit sich und schaffen sich die erforderlichen Zeiträume.
  • Ihnen gelingt es, sich auch unter Stress und Zeitdruck so zu steuern, dass sie sich an die Umsetzung neuer Denk- und Verhaltensweisen erinnern.

Faktor 4 - Positives Selbstgespräch bei Rückschlägen

Das Bestreben, Gewohnheiten zu ändern oder Neues zu lernen, ist oft begleitet von Rückfällen in alte Muster, Fehlschlägen, unerwartet hohem Energieaufwand und Phasen der Frustration und Lustlosigkeit.

  • Die Art des inneren Selbstgesprächs bei diesen Rückschlägen entscheidet darüber, ob Lern- und Veränderungsziele aufrechterhalten werden.
  • Entscheidend ist eine positive und optimistische Grundeinstellung. Menschen mit einem hohen Wert bei diesem Faktor sehen Rückfälle in alte Muster als normal an.
  • Ihnen ist klar, dass Einstellungs- und Verhaltensänderungen nicht auf Anhieb gelingen – geschweige denn von heute auf morgen passieren.
  • Sie sehen kleine und kleinste Fortschritte in ihren Bemühungen und „feiern“ diese Erfolge.
  • Sie sind zuversichtlich, dass sie früher oder später ihr Lern- und Veränderungsziel erreichen werden. All das trägt dazu bei, am Ball zu bleiben.
  • Sie haben außerdem ein gutes Gefühl für den Nutzen, der sie erwartet, wenn sie ihr Ziel erreicht haben.

Unterstützendes Umfeld

Ergänzend zu den vier Faktoren der Transferstärke wurden auch noch drei Aspekte des Umfelds aufgenommen, die laut Lerntransferforschung als besonders wichtig einzustufen sind. Förderlich ist, wenn der eigene Chef und die Kollegen auf Lernbemühungen und Trainingsbesuche ermutigend und unterstützend reagieren und ein Teilnehmer die nötige Zeit für Neues und Übung hat. Somit kann auch das wichtige Wechselspiel zwischen persönlicher Transferstärke und dem Umfeld für einen wirksamen Lerntransfer betrachtet werden.

Transferstarke Menschen wissen, wie sie hinderliche Merkmale ihres Umfelds steuern können, damit sie gewünschte Lern- und Veränderungsziele erreichen.

Einzigartig in der Testlandschaft

Ein wichtiges Element der Transferstärke-Methode® ist der rund 10-minütige Test namens Transferstärke-Analyse®, mit dem Teilnehmer ihre Stärken und Risiken für den Lerntransfer feststellen können. Ein Blick auf die Testlandschaft zeigt, dass es bereits eine Vielzahl von Tests- und Potenzialanalysen gibt. Die beliebtesten Verfahren machen die Methodenstudien des Verlags manager Seminare aus den Jahren 2014 und 2017 sichtbar.

Es gibt aber kein Verfahren, das speziell die persönlichen Lerntransfer Skills messbar macht und zugleich auch noch klare Handlungsempfehlungen gibt, wie jeder Einzelne seine persönliche Transferstärke stärken kann.

Einzigartig in der Testlandschaft | Prof. Dr. Axel Koch

Transferstärke stärken

In dem Video (5:49 min) erläutere ich Ihnen die Technik des Aktiven Rückfallmanagements. Diese ist sehr wirkungsvoll, wenn sich im eigenen Transferstärke-Profil zeigt, dass der Faktor "Rückfallmanagement im Arbeitsalltag" nicht hoch ausgeprägt ist.

Der besondere Nutzen für Ihr Unternehmen

Die Art und Weise, wie Lernen und Veränderung in den Unternehmen erfolgt, ist gerade durch die Digitalisierung im Umbruch. Firmen, die Wert legen auf individuelle und nachhaltige Mitarbeiterentwicklung und eine zukunftsorientierte Lern- und Arbeitsplatzkultur, profitieren am meisten von der Transferstärke-Methode®.

Warum?

Durch den Einsatz der Transferstärke-Methode®…

  • verdeutlichen Sie die Bedeutung einer Lernkultur des selbstverantwortlichen Lernens.
  • befähigen Sie Ihre Mitarbeiter, sich selbst bei Lerntransfer und Veränderung effizient zu steuern. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung.
  • sensibilisieren Sie Ihre Führungskräfte für eine lern- und veränderungsförderliche Führungsarbeit.
  • haben Sie ein einzigartiges Entwicklungstool, das gerade Ihre Talente und Nachwuchsführungskräfte anspricht. Sie fördern individuelle Entwicklung.
  • schaffen Sie ein Bewusstsein für eine realistische und wirksame Veränderung von Denk- und Verhaltensmustern im Rahmen von Change Prozessen. So vermeiden Sie falsche Erwartungshaltungen, Irrwege, Zeitvergeudung und Überforderung.

Nutzerstimmen

  • „Das schriftliche Profil kann ich immer wieder anschauen und nutzen.“
  • „Ich habe mich dadurch als Mensch besser selbst kennengelernt.“
  • „Ich weiß genau, wo ich ansetzen muss, um meinen Umsetzungserfolg zu steigern. Ich kann jetzt bewusst an schwach ausgeprägten Aspekten arbeiten und die Transferstärke-Tipps helfen mir dabei.“
  • „Ich weiß nun, woran es liegt, dass die Dinge bei mir nicht so funktionieren, wie ich es gerne hätte.“
  • „Mir ist jetzt bewusst, dass ich an vielen kleinen Details arbeiten kann, damit der Lerntransfer klappt.“
  • „Auch wenn ich das Ergebnis instinktiv wusste, so hat es mich sehr motiviert, nun endlich aktiv zu werden, weil ich es klar „Schwarz auf Weiß“  hatte.
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