Prof. Dr. Axel Koch, *1967 (alias Richard Gris)

Er ist Diplom-Psychologe, Systemischer Supervisor (SG), NLP-Master (DVNLP) und hat verschiedene Zusatzqualifizierungen wie z. B. zu "Systemischer Führung". Axel Koch arbeitet als Professor für Training & Coaching bei der Hochschule für angewandtes Management in Erding. Er ist langjähriger Insider im Weiterbildungsgeschäft. Er hat knapp 20 Jahre Erfahrung als Personalentwickler, Trainer und Coach.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind Mitarbeiterentwicklung, Mitarbeitergespräche, Kommunikation, individuelle Veränderung, Praxistransfer und Trainingswirkung. Breite Bekanntheit hat er durch seinen unter dem Pseudonym Richard Gris verfassten Wirtschaftsbestseller "Die Weiterbildungslüge" erlangt. Er wurde damit zum gefragten Ansprechpartner für die Medien, wie Focus, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hessischer Rundfunk, Manager Magazin und viele andere mehr.

In seiner Forschung befasst er sich mit dem Thema "Nachhaltige Personalentwicklung" und hat mit seiner vom Deutschen Weiterbildungspreis 2011 ausgezeichneten Transferstärke-Methode einen neuartigen und wissenschaftlich fundierten Ansatz entwickelt, damit Personalentwicklungsmaßnahmen mehr Effektivität und Praxiswirkung bringen.

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Mission

Ich stelle wissenschaftlich fundierte und praxiserprobte Strategien, Konzepte und Methoden für effektive und nachhaltige Entwicklung und Veränderung zur Verfügung und entwickele neue Lösungen, die den betrieblichen Anforderungen von Zeit-, Geld- und Ressourcenknappheit Rechnung tragen. Ich mache falsche Vorstellungen und Erwartungen an Entwicklungs- und Veränderungsprozesse sichtbar, um kostenintensive Irrwege und Enttäuschungen zu vermeiden.

Video zum Weiterbildungspreis

Hier sehen Sie das Video, das anlässlich der Nominierung zum Deutschen Weiterbildungspreis gedreht wurde. Darin sehen Sie auch noch eine frühere Version des Transferstärke-Modells, das sich in den letzten Jahren durch neuere Forschungsbefunde weiterentwickelt hat.

Werte

  • Wirkung und Wertschöpfung: Ich will, dass Maßnahmen der Personalentwicklung messbare und nachhaltige Wirkungen bringen und einen persönlichen und unternehmensbezogenen Mehrwert haben, für den sich der Einsatz von Zeit, Geld und Energie lohnt.

  • Wahrheit: Ich will aufklären über falsche Versprechungen und irrealistische Vorstellungen zu Lernen, Entwicklung und Veränderung und stattdessen empirisch-wissenschaftlich fundierte Wege aufzeigen, die nachweislich Erfolg bringen.

  • Individuum: Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Individuum und wie dessen Lern-, Entwicklungs- und Veränderungskompetenz sinnvoll gefördert und gestärkt werden kann, damit Maßnahmen der Personalentwicklung auf fruchtbaren Boden fallen. Ich möchte den Einzelnen befähigen, seine eigene Entwicklung proaktiv und in eigener Verantwortung voranzutreiben. Ich möchte Menschen helfen, das zu werden, was sie im Kern ihrer Persönlichkeit sind und setze mich daher für eine bedarfsgerechte und zum Individuum passende Personalentwicklung ein. Ich bin gegen eine Entwicklung nach dem “Baumarkt-Prinzip“, wo man versucht Menschen aufgrund bestehender Anforderungen für etwas passend zu machen, was sie gar nicht sind.

  • Innovation: Ich habe den Ehrgeiz, neue Lösungen zu entwickeln und als Vordenker zu fungieren. Indem ich am Puls der Zeit bin und darüber hinaus denke, will ich Menschen und Unternehmen unterstützen, sich an immer schneller verändernde Rahmenbedingungen geeignet anzupassen, um so im Wettbewerb ganz vorne mit dabei zu sein.
  • Unabhängigkeit: Ich bin bereit, in Konflikt zu gehen und auch gegen den Strom zu schwimmen, weil ich der Überzeugung bin, dass es bisweilen erforderlich ist, feste Regeln, Traditionen und Muster zu hinterfragen oder auch zu brechen, um bessere und neue Wege in die Welt zu bringen. Dafür will ich wertschätzend unbequem sein, wenn es die Situation erfordert.
  • Die Ursprünge der Transferstärke-Methode

    Seine Ursprünge hat die Transferstärke-Methode im Jahr 2006. Prof. Dr. Axel Koch fasste den Entschluss ein spannendes Buch zu schreiben. Der Ausgangspunkt: In den letzten 12 Jahren seiner Trainertätigkeit machte er immer wieder die gleiche Beobachtung. Teilnehmer kommen zu oft unmotiviert in Trainings bzw. setzen trotz bester Trainingserkenntnisse in der Praxis nur recht wenig um. Mit dieser Beobachtung war er nicht allein. Sowohl in der Forschung als auch bei Praktikern aus Training und Personalentwicklung ist dieses Phänomen nur zu gut bekannt.

    Mit seinem Wirtschaftsbesteller “Die Weiterbildungslüge“ , das am 14. August 2008 auf den Markt kam, brach er ein Tabu und sorgte wochenlang für heißen Diskussionsstoff. Ganz im Sinne eines Sachbuchs polarisierte er das Phänomen, um zum Nachdenken anzuregen. Angeheizt wurde die Diskussion dadurch, dass er das Buch unter dem Pseudonym Richard Gris auf den Markt brachte.

    www.weiterbildungsluege.de
    Ein Jahr später - am 11. August 2009 – in zeitlicher Nähe zum Jahrestag der Veröffentlichung – gab Prof. Dr. Axel Koch seinen richtigen Namen bekannt und brachte das Buch erneut ins Bewusstsein, das bis heute seine Mahnwirkung behalten hat. In Zusammenhang mit der Buch-Veröffentlichung wurde der Ruf nach neuen Lösungen laut. Prof. Dr. Axel Koch veröffentlichte im September 2009 in der Zeitung wirtschaft + weiterbildung in einer Titelgeschichte seinen innovativen Ansatz der Transferstärke.
    Am 2. Februar 2012 wurde die Transferstärke-Methode von Prof. Dr. Axel Koch vom Deutschen Weiterbildungspreis 2011 ausgezeichnet. Der Weiterbildungspreis wird vom Haus der Technik in Essen für zukunftsweisende Konzepte und Projekte im Bereich der Weiterbildung vergeben. Heute haben bereits über 2.000 Teilnehmer die Transferstärke-Methode kennengelernt.

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